CDU Trier-Stadt

Schulbezirke zukunftsfähig regeln

Nach unserem Verständnis ist Schulentwicklung auch Standortentwicklung und gerade im Hinblick auf die Grundschulsituation in unserer Stadt. Vor allem bezogen auf die Frage der jeweiligen Aufnahmekapazität von Grundschülerinnen und Grundschülern sowie der bestehenden Zügigkeit zeigt sich, dass die Ausgestaltung, besser gesagt die Festlegung, von Schulgrenzbezirken von großer Bedeutung ist. Diese Erfahrungen hat die Stadt Trier in den letzten Jahren zu genüge gemacht. Sich darum zu kümmern ist aber scheinbar in Vergessenheit geraten.

Nun tritt dieses Problem seit fast 1,5 Jahren wieder auf; ausgelöst durch die erneut hohe Nachfrage an Plätzen an der GS Tarforst mit der Folge der Überschreitung der zur Verfügung stehenden Aufnahmekapazität. Bereits zum zweiten Mal muss ein Erweiterungsanbau an der GS erfolgen, um so die Schülerinnen und Schüler aus dem stark wachsenden Gebiet von Tarforst und Filsch aufnehmen zu können.

Bereits im Rahmen der Diskussion im Frühjahr/Sommer 2020 hinsichtlich der Schulbezirksgrenze zwischen Tarforst und Filsch hatte die Schuldezernentin darauf hingewiesen, dass seitens der ADD ein Gesamtkonzept „Schulgrenzbezirke“ gefordert wird, über das die Gremien im Herbst 2020 beraten sollen. In der Stadtratssitzung am 10.11.2020 wurde sie von der FDP-Fraktion erneut gefragt, wann mit der Vorlage für die Schulbezirksgrenzfestlegung mit Blick auf die GS Tarforst und GS Irsch zu rechnen sei. Bürgermeisterin Garbes antwortete, dass man dies den Gremien im März 2021 zur Diskussion geben werde; eine Vorlage dazu liegt auch im Juni 2021 nach wie vor nicht vor. Wir werden am Ball bleiben und in der kommenden Ratssitzung nachfragen, wann mit einer Diskussionsgrundlage zu rechnen ist.

 

Dr. Elisabeth Tressel

Schulpolitische Sprecherin