CDU Trier









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Denkmalschutz ohne Rücksicht auf Verluste

Im Alleingang wandte sich die Stadtratsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen in dieser Woche an die Generaldirektion Kulturelles Erbe mit dem Ziel, das 1964 eingeweihte Theater Trier unter Denkmalschutz stellen zu lassen.

31. Dezember 2019

Foto: Denkmalschutz ohne Rücksicht auf Verluste.

Denkmalschutz ohne Rücksicht auf Verluste


Maximilian Theodor Schmitz

Im Alleingang wandte sich die Stadtratsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen in dieser Woche an die Generaldirektion Kulturelles Erbe mit dem Ziel, das 1964 eingeweihte Theater Trier unter Denkmalschutz stellen zu lassen.

Die CDU Trier verurteilt sowohl die dabei angewandte Vorgehensweise als auch die Beweggründe der Grünen. „Ein derartiger Vorstoß ohne Einbeziehung des Stadtrates und des Stadtvorstands sowie der relevanten Gremien wie Kulturausschuss und Denkmalpflegebeirat im Falle der ohnehin komplexen Sanierungsthematik dürfte ein einmalig negatives Beispiel politischen Handels im Rahmen der Trierer Stadtpolitik darstellen“, zeigt sich der Kreisvorsitzende der CDU Trier, Thorsten Wollscheid, verärgert. „Mit aller Macht scheinen die Grünen einen Architektenwettbewerb entgegen der Empfehlung des Landesrechnungshofs erzwingen zu wollen. Bei der Durchsetzung dieses Ziels gilt offensichtlich die Devise: Der Zweck heiligt die Mittel!“

Dass deshalb ein anderes politisches Kernziel der Grünen, die energetische Sanierung der Bühnenstätte unter dem Aspekt der ökologischen Nachhaltigkeit, ernsthaft in Gefahr gerät, scheint die Grünen nicht zu stören. Ebenso wenig scheint sich die Fraktion um damit einhergehende Mehrkosten oder zeitliche Verzögerungen zu sorgen. Auch die Tatsache, dass es 2015 bereits eine Ablehnung der Denkmalpflege gab, hindert die Grünen nicht an diesem Schritt.



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