CDU Trier









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Pressse-Info zur Fusion von Kaufhof und Karstadt

12. November 2018

Fusion von Karstadt und Kaufhof

Trier. Die letzte Hürde zur Fusionierung der Warenhausketten Karstadt und Kaufhof ist jetzt durch die Entscheidung des Bundeskartellamtes gefallen. Am Freitag hatte die Wettbewerbsbehörde mitgeteilt, die Fusion zu genehmigen. Eine Entscheidung, so Trier´s CDU-Vorsitzender Dr. Max Monzel, die nun endgültig als Alarmzeichen für in Trier betroffene Arbeitnehmer, den Einzelhandel, die Stadtentwicklung und auch das erneut diskutierte Einzelhandelskonzept wahrgenommen werden muss.

„Ich will kein Problem herbeireden“, so Monzel, „aber es wäre töricht, die Augen vor möglichen Folgen für die derzeit drei Trierer Warenhäuser zu verschließen. Die Gewerkschaft Verdi befürchtet einen Stellenabbau von 5.000 der insgesamt ca. 20.000 Stellen.“

Die großen Warenhäuser stehen besonders beispielhaft für die riesigen Herausforderungen, die der Wandel im Einzelhandel mit sich bringt. Der ehemalige Kaufhof-Chef Lovro Mandac hat erst kürzlich in einem Interview des Fachmagazins „Der Handel“ (Ausgabe Oktober 2018) auf die Notwendigkeit eines neuen Warenhaussystems mit Hinweis auf das aus seiner Sicht schlechte Beispiel von drei Warenhäusern in Trier hingewiesen.

Die Stadt Trier, so Monzel, muss die weitere Entwicklung genau verfolgen und mit allen Beteiligten eng begleiten, um rechtzeitig auf verschiedene Szenarien reagieren zu können. Die Debatte um ein eventuell neues oder erweitertes Einzelhandelskonzept einschließlich der Gutachten zu Globus muss mögliche Folgen bei den Trierer Warenhäusern mit umfassen. Die CDU fordert von der Stadtverwaltung ein waches Auge bei der Gestaltung der Rahmenbedingungen für die Zukunft der Innenstadt. Der Einzelhandel hat in Trier sowohl für die Arbeitnehmer, die Verbraucher und Kunden, den Tourismus und die Innenstadt eine, auch im Vergleich zu anderen Städten, weit überproportionale positive Bedeutung. Dies muss auch für die Zukunft gesichert werden.

Hintergrund: Die Eigentümer von Karstadt und Kaufhof, die österreichische Signa-Holding und der kanadische Handelskonzern HBC, werden die beiden Warenhausketten zusammenzuschließen. Die Karstadt-Mutter Signa soll dabei einen Anteil von 50,01 Prozent an dem neuen Gemeinschaftsunternehmen halten, HBC 49,99 Prozent.



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Foto: Dr. Max Monzel.
Dr. Max Monzel
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Max.Monzel@cdu-trier.de

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