CDU Trier









Hauptinhalt

Gemeinsamer Antrag der Fraktionen CDU, Bündnis 90 Die Grünen, Die Linke, Dr. Darja Henseler (Vertreterin der Piratenpartei): Fortschreibung zum Schulentwicklungsplan: Grundschule Egbert

19. Mai 2015

Der Stadtrat möge beschließen:

 

Die Verwaltung wird beauftragt:

 

  1. die Sanierung der Grundschule Egbert als 2zügige Grundschule im Ganztagsbetrieb nach gültigem Raumprogramm umzusetzen,

 

  1. ein mit Schulbauten und Altbausanierung erfahrenes Büro für die Planung zu beauftragen. Für die Beseitigung des Schimmelbefalls ist ein Sachverständigenbüro hinzuzuziehen.

 

  1. die Fachausschüsse werden über den Planungsstand und die Kosten informiert. Der Baubeschluss erfolgtim Stadtrat.

 

 

 

Begründung:

 

In der Stadtratssitzung vom 14.03.2013 wurde beschlossen, die Egbert- Grundschule zu erhalten. Der Punkt4.19 der Verwaltungsvorlage 049/2013, 15 wurde wie folgt gefasst: ,,Die Grundschule Egbert bleibt ohne Aus- oderNeubau erhalten. [Die Schulbezirksgrenzen sind so zu verändern, dass die zusätzlichen Kinder von Ausoniusund Olewig aufgenommen werden können, ohne dass Egbert erweitert werden müsste].?

 

Zum anderen wurde die Verwaltung mehrheitlich beauftragt, dem Rat auf der Grundlage des Schulentwicklungskonzeptesim Jahr 2014 ein Schulbaukonzept vorzulegen, das die zeitlichen Abfolgen und Prioritätenbeinhaltet und Umsetzungszeiträume für die einzelnen Maßnahmen festhält? (Verwaltungsvorlage 049/2013,16).

 

Dieses Schulbaukonzept konnte bis zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht vorgelegt werden. Mittlerweile musstewegen des Schimmelbefalls die Egbert-Grundschule vorübergehend ausgelagert werden.

 

 

Der vorgelegte Antrag verfolgt eine zukunftsweisende und nachhaltige Lösung für den Erhalt der in städtischemBesitz befindlichen Egbert-Grundschule. Entsprechend halten wir am ursprünglichen Standort der Egbert-Schule auf städtischem Grund fest. Dies bedeutet gleichzeitig, dass einhergehend mit der Sanierungsmaßnahmeder Werterhalt von städtischem Eigentum gesichert werden kann.

 

Wie unter Punkt 1 herausgehoben, ist die Grundschule nach gültigem Raumprogramm zu sanieren. Die Planungist durch ein in Schulbau/ Altbausanierung und insbesondere in Schimmelbeseitigung erfahrenes Bürodurchzuführen, um hierüber eine realistische Kostenabschätzung erzielen zu können. Auf dieser Grundlagekann, ausgehend von dem Sanierungsergebnis der Grundschule Egbert, ein speziell auf Sanierung ausgerichtetesSchulbaukonzept für Grundschulen erarbeitet werden. Gleichzeitig soll damit eine bedarfsorientierte Priorisierung hinsichtlich der sanierungsbedürftigen Grundschulen zur Beratung und Diskussion in den entsprechendenAusschüssen ermöglicht werden. Wir sind davon überzeugt, dass durch eine derartige Vorgehensweisedie Grundschule Egbert beispielgebend für die Weiterentwicklung der Grundschullandschaft in Trier istund somit einer bedarfsorientierten Prioritätensetzung Vorschub leistet.

 

Mit dem Schulentwicklungsplan wurde ein wichtiger Schritt zur Weiterentwicklung des Schulstandortes Triergemacht. Unvermeidlich bei einer solchen Diskussion ist jedoch eine Verunsicherung von Eltern, Lehrern undKindern über die Standortsicherheit ihrer Schule. Daher ist es unumgänglich nach Abschluss der Debatte, diegefassten Beschlüsse zügig umzusetzen, damit hier wieder Planungssicherheit entsteht. Der vorliegende Antragsoll dafür einen wichtigen Beitrag leisten.

 

Die Stellungnahme des Denkmalpflegebeirates macht deutlich, dass eine über den Bestandsschutz hinausgehende,anderweitige Nutzung des Geländes sich aufgrund der Nähe zum UNESCO-Weltkulturerbe als äertschwierig gestaltet. Eine mögliche Konsequenz wäre der jahrelange Verfall des Schulgebäudes. Auch zurWerterhaltung des städtischen Besitzes halten wir daher die Sanierung des Gebäudes für dringend geboten.

 

 

Weitere Begründung erfolgt mündlich.



Marginalinhalt

Die Mitmach-Politik...